Wohin mit dem Hund?

Veröffentlicht am 12.02.2018 in Unterwegs
Ute Vogt sitzt an einem Besprechungstisch mit Projektleiterin Nicole Frank und Geschäftsführerin Waltraud Streit
Ute Vogt im Gespräch mit Projektleiterin Nicole Frank und Geschäftsführerin Waltraud Streit

Arbeitslose Frauen mit Hund haben es schwer, Fortbildungen zu machen oder eine Arbeit zu bekommen - das Sozialunternehmen Zora will helfen.

In erster Linie geht es um langzeitarbeitslose Frauen oder Frauen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind. Einige von ihnen haben Hunde, die ihnen Halt und Stütze geben und auch - wegen der Verantwortung gegenüber dem Tier - eine gewisse Struktur in den täglichen Ablauf bringen. Das neue Projekt „Mupertra“ befindet sich nun in der Aufbauphase beim Sozialunternehmen Zora, einer gemeinnützigen GmbH, die eng mit dem Jobcenter zusammenarbeitet.

Zum einen will man - sobald man ein geeignetes Grundstück mit kleiner Schutzunterkunft gefunden hat - eine Betreuung tagsüber für die Hunde anbieten, während die Besitzerinnen der Vierbeiner Seminare, Fortbildungen, Ausbildung oder Praktika machen. Man will aber auch insgesamt beraten und begleiten - zum Beispiel Bewerbungstrainings, bei denen der Hund mit dabei sein kann. Geplant sind auch Fortbildungen, die die Frauen zum Beispiel zu angelernten Tierpfleger-Helferinnen machen.

 

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