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Familien entlasten – bessere Bildungschancen für alle

Unsere lebenswerte Stadt Stuttgart muss eine familienfreundliche und bildungsgerechte Stadt sein. Wir wollen, dass alle Kinder in unserer Stadt gut aufwachsen und leben. Kinder sollen sich sicher und wohl fühlen. Von großer Bedeutung sind dabei Möglichkeiten der Naturerfahrung  wie Wiesen, Parks und Wald sowie Spiel- und Bolzplätze aber auch Sport- und Schwimmstätten in den Stadtteilen. Kinder wissen sehr genau, was ihnen wichtig ist. Deshalb sind Anregungen aus Kinderbeteiligungen eine wichtige Quelle für Maßnahmen zur Stärkung der kinderfreundlichen Stadt. Die Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze leisten hierbei einen besonderen Beitrag, geben den Kindern ein geborgenes Umfeld und ermöglichen ihnen Erfahrungen mit Natur und Tieren. Damit sie den gestiegenen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden können, wollen wir sie mit einer zusätzlichen 100%-Stelle und angepassten Sachmitteln ausstatten.

Stuttgart ist unsere Stadt, wenn wir auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen und Menschen unbürokratisch geholfen wird. Wenn wir Familien beteiligen und kein Kind durch das soziale Netz fällt. Wenn alle Bürger*innen, ob mit Migrationshintergrund, mit Fluchterfahrung oder ohne in gestärkten Stadtteil-und Familienzentren zusammen kommen, ihr Zuhause finden und mitgestalten.

Für die beste Bildung in der Stadt
Ein weiteres zentrales Handlungsfeld liegt in der Schaffung des bestmöglichen  frühkindlichen Angebotes und in frühen Hilfen durch Willkommensbesuche nach der Geburt. Dazu gehört neben der Stärkung der frühkindlichen Bildung auch die Sanierung der Einrichtungen und Schulen in unserer Stadt. Betreuungsangebote müssen höchsten pädagogischen Qualitätsstandards genügen zum Beispiel durch Angebote zur Sprachförderung, grüne Außenbereiche in den Kindertagesstätten, eine gute Anbindung und Vernetzung mit lokalen Musik- und Sportvereine, sowie an örtliche Vereine, Verbände und Einrichtungen, eine gute pädagogische Beratung und eine gesunde Ernährung.

Wir fordern das Einstellen von bezahlten Hilfskräften zur Entlastung des professionellen Personals für Hausaufgabenbetreuung und die Förderung der Sprach- und Medienkompetenz. Wir möchten die Verortung der pädagogischen Assistent*innen bei der Kommune auch zur Betreuung von inklusiven Schüler*innen im Ganztag sowie zur zusätzlichen Unterstützung für Vorbereitungsklassen für geflüchtete oder zugewanderte Kinder und Jugendliche. Damit kann die Teilhabe nach der Behindertenrechtskonvention gewährleistet werden. Außerdem sollen innerhalb der Schulzeit kostenlose ÖPNV-Tickets für Schüler*innengruppen für Exkursionen, Schulausflüge und Schullandheime zu Verfügung gestellt werden.

Unabhängig vom Lehrpersonal brauchen Kinder erwachsene Ansprechpartner*innen, um Sorgen und Probleme in einem geschützten Raum ansprechen zu können. Wir fordern deshalb einen Ausbau der Schulsozialarbeit und die Qualifizierung/Weiterbildung zu Anti-Mobbing-Expert*innen. Jede Grundschule und jede weiterführende Schule soll eine 100%-Stelle für Schulsozialarbeit erhalten. Darüber hinaus benötigen Schulen niedrigschwellige Beratungsangebote und psychologische Beratung direkt vor Ort. Psychologische Beratung über das Jugendamt oder Sprechstunden des Gesundheitsamtes für Schüler*innen und Eltern müssen in der Schule stattfinden.

Schulen mit großen Herausforderungen müssen wir besonders unterstützen. Bildungseinrichtungen in bestimmten Quartieren brauchen erweiterte Unterstützung. Hierbei geht es um Schulen, deren Schüler*innen und Eltern auf Basis der Daten des Sozialdatenatlasses mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Für diese Schulen wollen wir u.a. eine Stärkung der Schulsozialarbeit und zusätzliche projektbezogene Mittel ähnlich wie bei den Kinder- und Familienzentren. Hierzu möchten wir in den nächsten Jahren ein 10-Millionen-Euro-Programm auflegen. Darüber hinaus sollen sich auch die Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln und die Vergabe im Sozialdatenatlas und nicht mehr nur am Anteil der Bonuscard-Berechtigten orientieren, damit mehr Kinder und Eltern von diesem Angebot profitieren können.

Wir wollen die Gemeinschaftsschulen als Stadtteilschulen mit dem Ziel stärken, alle Kinder zum lebenslangen Lernen zu befähigen. Die Gemeinschaftsschulen leisten eine herausragende pädagogische Arbeit, damit jede*r den für sich bestmöglichen Schulabschluss erreichen kann. An Gemeinschaftsschulen sollten zukünftig alle Abschlüsse bis hin zum Abitur möglich sein.

Durch kurzsichtiges Sparen in der Stadtverwaltung, insbesondere auf der Personalseite, ist vieles liegen geblieben. Die Umsetzungsgeschwindigkeit der Schulsanierungen ist nach wie vor unzureichend und verhindert oder stoppt gar begonnene Schulentwicklungen. Die Schulen benötigen in der Stadtverwaltung eine verantwortliche Zuständigkeit, die eine Schule ganzheitlich im Blick hat, Sanierungen beauftragt, sich um Schulentwicklung sowie Digitalisierung kümmert und anstehende Aufgaben als Projektleitung verbindlich begleitet. Es muss Aufgabe der Schulverwaltung sein, Neuerungen, Renovierungen, Sanierungen in die Wege zu leiten, zu beaufsichtigen und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Für Schulen, die in mehrschrittigen Sanierungsprozessen stecken, muss gewährleistet sein, dass Zwischenmaßnahmen möglich sind, um beispielsweise nicht von der Digitalisierung abgehängt zu werden. Schulen mit besonderen Herausforderungen benötigen hierbei eine bevorzugte Behandlung. Und noch immer verlassenen zu viele Jugendliche die Schule ohne Abschluss. wir setzen uns weiterhin für die Einrichtung von Produktionsschulen ein, um diesen jungen Menschen eine weitere Chance zu geben.

Angebote der Ganztagesbetreuung ausbauen
Wir möchten Alleinerziehende und Familien auch bei einer Berufstätigkeit beider Partner*innen bestmöglich unterstützen. Damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet werden kann sind Angebote zur Ganztagsbetreuung von zentraler Bedeutung. Hier wurde in den letzten Jahren viel erreicht, aber noch immer sind die Angebote nicht ausreichend. Nicht jede*r findet den benötigten Platz für ihr*sein Kind. Besonders lang ist die Warteliste bei Kleinkindplätzen mit über 3000 Kindern. Jedes Kind hat einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz und jede*r Schüler*in ein verbindliches Betreuungsangebot bis Klasse 7. Hierzu ist ein bedarfsgerechter und weiterer Ausbau verlässlicher Ganztagsbetreuungsangebote in Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen von 0 bis 12 Jahren erforderlich. Ziel ist eine 100%-ige Bedarfsdeckung in allen Stadtteilen. Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie, Arbeit und Freizeit weiter verbessern.
Es sind flexiblere Betreuungszeiten mit gleichen pädagogischen Standards wie im Alltagsbetrieb zu schaffen. Dazu gehören Wochenendbetreuungsmöglichkeiten, Früh- und Spätschichten von 6 bis 21 Uhr, bei einer durchschnittlich maximalen Tagesbetreuung von 8 Stunden pro Kind.

Aktuell scheitert der Ausbau der Kitaplätze maßgeblich an einem Mangel an Fachpersonal. Es können nicht einmal alle bereits vorhandenen Räumlichkeiten genutzt werden.
-    Deshalb bekennen wir uns zur Großstadtzulage auch für Erzieher*innen, damit die Lebenshaltungskosten in unserer Stadt auch für sie bewältigbar sind und die Arbeit in Stuttgart attraktiver wird.
-    Es muss in die Fachkräfteausbildung investiert werden und PIA-Plätze müssen weiter ausgebaut werden. Nach Abschluss müssen die Erzieher*innen in der Stufe 2 eingruppiert werden.
-    Erzieher*innen sollen in ihren Tätigkeitsfeldern durch Leitungsfreistellung, aber auch bei Verwaltungs- und Hausmeister*innentätigkeiten entlastet werden.

Darüber hinaus wollen wir die Vergabe der Kitaplätze weiter zentralisieren, um die Vergabe für die Eltern einfacher und transparenter zu gestalten. Wir wollen daher ein verpflichtendes zentrales Anmeldesystem für alle Kitaplätze – auch für die freien und betrieblichen Einrichtungen- einführen. Künftig sollen alle Kitaplätze, für die städtische Mittel verwendet werden, über den Online-Service KiTS der Stadt Stuttgart vergeben werden.
Die Kindertagespflege soll in der Betreuung ausgebaut werden, Qualität gesichert und es muss eine angemessene Vergütung gewährleistet sein. Bei der Raumsuche für Großpflegestellen muss die Stadt Verantwortung übernehmen.

Des Weiteren wollen wir:
-    Kinder- und Familienzentren (KiFaZe) weiter ausbauen und konzeptionell den Bedarfen, die durch den Sozialdatenatlas definiert sind, erweitern.
-    Temporäre Spielstraßen ausbauen (Freitag nachmittags als Regelangebot).
-    Waldheime zukünftig für Angebote der Ganztagsbetreuung nutzbar machen.
-    Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze konzeptionell für die Kooperation mit der Ganztagsbetreuung weiterentwickeln, personell entsprechend ausstatten und auch als Ausbildungsstätten für pädagogische Fachkräfte nutzen.
-    Spielplätze naturnah gestalten und ausbauen.
-    Bei Planungen von Einrichtungen und Plätzen, die auch von Kindern genutzt werden, Kinder mitbestimmen lassen.

Zu einer vollwertigen Ganztagsbetreuung gehört für uns ein gutes, nahrhaftes und mittelfristig kostenfreies Mittagessen in allen Kitas und Schulen. Um das Mittagessen als gemeinschaftliches Erlebnis zu erfahren, sind eine entsprechende Aufbereitung der Essen und auch Maßnahmen zur Geräuschdämmung in den Mensen erforderlich. Solange, bis das Essen für alle Kinder kostenlos angeboten werden kann, benötigen Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen besondere Unterstützung. Für sie muss das Mittagessen zuerst kostenfrei werden. Für kinderreiche Familien wollen wir für das Schulessen eine besondere Unterstützung in Form eines Geschwisterrabatts einführen.

Familien entlasten – Gebühren abschaffen
Für uns Sozialdemokrat*innen ist klar: Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir halten es für wichtig, dass neben der Hochschulbildung und der Schulbildung auch die frühkindliche Bildung gebührenfrei angeboten wird. Dies entlastet die Familien, insbesondere mit mittleren Einkommen. Wir möchten deshalb die Gebühren für Kinderkrippen und -tagesstätten abschaffen. Deshalb unterstützen wir mit aller Kraft das Volksbegehren der SPD Baden-Württemberg zur Gebührenfreiheit in der Kita, auch in Stuttgart. Hierzu müssen jedoch entsprechende Mittel vom Land zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin wollen wir Mittel aus dem städtischen Haushalt nutzen, um kurzfristig möglichst viele Familien zu entlasten. Dies sind für uns alle Familien, die eine Familiencard besitzen.

Jugendhilfe und Kinderschutz:
Auch Kinder sind von zunehmender Gewalt betroffen. Sie werden zu Opfern aber auch manchmal zu Täter*innen. Wir wollen daher den Schutz der Kinder wahren und präventiv tätig werden.
Unsere Ziele sind:
-    Kinderschutz für alle ernst nehmen. Wir haben als Stadt eine Verpflichtung im gegebenen Fall zu reagieren. Es darf keinen Kinderschutz 1. und 2. Klasse geben. Auch für die Kinder der Eltern mit osteuropäischen Wurzeln im Stadtpark muss der Kinderschutz gelten.
-    Das Kinderschutzzentrum entsprechend der erweiterten Bedarfe ausbauen.
-    Wohneinheiten schaffen oder bestehende Einrichtungen speziell für Kinder und Alleinerziehende - meist Frauen - bei Wohnsitzlosigkeit nutzen und sie nicht in gemischten privat organisierten „Sozialhotels“ unterbringen.
-    Präventionsangebote zu sexualisierter, häuslicher und digitaler Gewalt erweitern, in dem die Fachberatungsstellen ihr Angebot mit dazu gehörigen Fachstellen ausbauen
-    Eine übergeordnete Präventionskoordinationsstelle schaffen, um die Angebotsvielfalt zu erfassen, Informationssuchende zu beraten und die Qualität der Angebote zu sichern.
-    Kinderarmut früher erfassen und aktiv werden in gezielten Unterstützungsangeboten. Analog zu den Flüchtlingspatenschaften sollen auch für betroffene Familien nach Patenschaften gesucht werden. Kinderarmut soll ein spezifischer Themenschwerpunkt innerhalb einer Armutskonferenz und dem daraus zu bildenden dauerhaften Runden Tisch sein.
-    Beratungszentren sind personell auszubauen und die Angebote zur Hilfe zur Erziehung (HzE) zu erweitern, um im Bereich der frühen Hilfen stärker aktiv werden zu können.
-    Es bedarf einer Erweiterung der stationären Belegungsplätze, wie auch der stationären Tagespflegeplätze für Kinder, besonders spezifisch im Kleinkindbereich. Das Angebot ist um Teilpflegeplätze, z. B. 3-4x pro Woche auszubauen und zu gewährleisten, dass Tagespflegeeltern auch eine Erholungsphase in Anspruch nehmen können.

Kinder- und Familienzentren (KiFaZ), Stadtteil- und Familienzentren, Jugendhäuser, Stadtteilhäuser, Begegnungsstätten
In Stuttgart gibt es eine Menge Begriffe, die eine Orientierung nicht gerade erleichtern. Wichtig ist uns, dass es Zentren des Miteinanders in jedem Stadtteil, bzw. Quartier gibt, die generationsübergreifend und von kultureller Vielfalt geprägt sind. Sie sollen offen sein und Orientierung und Unterstützung im Lebensalltag bieten. Wir wollen ein niedrigschwelliges Angebot von der Wiege bis zur Bahre! Wir wollen solche Zentren vor allem da ansiedeln, wo es von Kinder-und Sozialdatenatlas sinnvoll und notwendig erscheint. Damit soll der Zugang zur Bildung erleichtert und Armutsfaktoren entgegengewirkt werden. Dies geschieht durch frühe Intervention und Teilhabe. In jedem Stadtbezirk soll mindestens ein Zentrum des Miteinanders geschaffen werden.

Jugend
Wie fast überall wäre es vielen Erwachsenen recht, Kinder würden ab dem Jugendalter abtauchen und dann erst wieder als Erwachsene erscheinen. Dabei birgt dieses Alter eine ungeahnte Energie, die es zu nutzen und zu lenken gilt. Jugendliche brauchen die Chance der Beteiligung und Mitgestaltung. Irrwege müssen revidiert und als persönlichkeitsentwickelnd angesehen werden. In Stuttgart gibt es viele Möglichkeiten zum Mitmachen und aktiv sein. Freiräume für Jugendliche bestehen im Jugendhaus, Jugendtreff, in kirchlichen Jugendräumen, in Sport-, Natur-und Musikvereinen und in der Partizipation beim Jugendrat.

Unsere Ziele sind:
-    Ein frühzeitiger Ausbau der Mobilen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit, schon beginnend im Grundschulalter mit der mobilen Kinderarbeit: Wir wollen, dass die bisherigen Standorte personell entsprechend ausgestattet werden und auf neue Bedarfsorte entsprechend flexibel reagiert wird.
-    Ausbau der Kompetenzen des Jugendrats, des AKs und in den Bezirken: Eine Vertretung des Jugendrats soll einen Sitz im jeweiligen Bezirksbeirat erhalten, entsprechend soll eine Vertretung des AKs Rederecht und Antragsrecht in den Ausschüssen und in der Vollversammlung erhalten, wenn es sich um jugendpolitische Belange handelt (auch in der Stadtplanung, bei Verkehrs- und Kulturfragen). Außerdem muss dem Jugendrat ein Stimmrecht im Jugendhilfeausschuss ermöglicht werden. Es muss gewährleistet werden, dass die Jugendratsvertreter*innen an den Sitzungen teilnehmen können.“
-    Die Jugendhausgesellschaft muss auskömmlich finanziert und in ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden.
-    Auch der Stadtjugendring als Dachverband der verbandlichen Jugendarbeit erhält ausreichende finanzielle und personelle Ausstattung. Die Stadt soll bei der Suche nach notwendigen neuen Räumlichkeiten unterstützend tätig werden.
-    Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Stadtjugendring und Jugendhausgesellschaft soll in bestimmten Themenbereichen z.B. bei „Demokratiebildung, Erinnerungsarbeit“ ausgebaut werden: Dazu ist auch eine personelle Erweiterung der Antidiskriminierungs- und Antirassismus-Stelle notwendig. Dies ist auch in Zusammenarbeit mit dem Hotel Silber zu sehen.
-    Jugendkultur als Bestandteil einer Stadtgesellschaft: Jugendliche brauchen eine Plattform, um sich kreativ entwickeln zu können. Sie brauchen Raum, um ihre Subkultur in jeglicher Form zu leben, sei es in Form von Bewegung, Extreme auszuprobieren, oder auch im Künstlerischen Bereich, z. B. bei Graffiti oder punktueller Bespielung jeglicher Art von Orten, wie unter der Paulinenbrücke. Diese neuen Formen und Ansätze wollen wir unterstützen.

Übergang Schule – Beruf
Jeder Wendepunkt im Leben eines Kindes oder Jugendlichen wird mit einer gewissen Unsicherheit vollzogen. In vielen Fällen klappt der Übergang, vor allem wenn die notwendigen sozialen Beziehungen und Strukturen vorhanden sind. Manche Jugendliche fallen jedoch durch die Maschen, finden keine Ausbildungsstelle oder brechen diese frühzeitig ab. Die unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) und auch sonstige junge Flüchtlinge stellen eine weitere Zielgruppe dar. In Stuttgart kümmern sich viele Akteur*innen um diese Jugendliche und es gibt viele Unterstützungsangebote. In der Schule sind das die Schulsozialarbeiter*innen, später die Mobile Jugendarbeit und das Jobcenter.
-    Damit die Betroffenen und deren Eltern schneller ein adäquates Hilfsangebot finden können und erhalten, setzen wir uns als Sozialdemokrat*innen für eine zentrale Informations- und Koordinierungsstelle ein.
-    Jugendliche, die nicht vermittelbar sind, sollen in Produktionsschulen einen Abschluss machen können. Sie erhalten danach eine kümmernde Person an die Seite, die die Vermittler*innenrolle zum jeweiligen Betrieb übernimmt und auch die Ansprechperson bei Entwicklungsproblemen darstellt.

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