15 Jahre aktiv für den Süden - Stuttgarter Süd-SPD dankt Karl-Friedrich Jedtke

Veröffentlicht am 29.11.2009 in Kommunalpolitik

Karl-Friedrich Jedtke (erster von links) u.a. im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Ute Vogt

Über 15 Jahre hatte Karl-Friedrich Jedtke als ehrenamtlicher Bezirksvorsteher immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner. Als „Stadtteilbürgermeister“ des Stuttgarter Südens prägte er den Stadtbezirk und war als Kontaktperson zwischen Bürger und Verwaltung immer zur Stelle. Diesen November endete die Amtszeit des langjährigen Bezirksvorstehers.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit im Stadtbezirk war die Revitalisierung von Heslach nach der Herausnahme der B 14 Anfang der 90er Jahre. Diese Maßnahme führte zu einer völlig neuen Platzgestaltungen am Marienplatz, am Erwin-Schoettle-Platz und am Südheimer Platz. Für die Bewohner des Südens hat sich dieser Schritt spürbar bemerkbar gemacht. Sowohl in der Verkehrsberuhigung und der Schaffung neuer Wohnquartiere an Stelle alter Gewerbeflächen als auch durch Altbausanierungen und mehr Grün durch Baumpflanzungen und Spielplätzen.

Karl-Friedrich Jedtke lagen auch immer die Bildungseinrichtungen des Stadtteils, von den Kindertagesstätten bis zu den Gymnasien, am Herzen. Der Bau der Sporthalle am Karls-Gymnasium wäre ohne seinen Einsatz nicht denkbar gewesen.

Außerdem war ihm auch der soziale Zusammenhalt im Stadtbezirk sehr wichtig. Er war immer ein Motor für das Gemeinwesenzentrum Altes Feuerwehrhaus oder der Einrichtung des Mehrgenerationenzentrums am Erwin-Schoettle-Platz. Beides sind von der Bevölkerung gut angenommene Zentren des Beisammenseins.

Über den Stadtbezirk hinaus wurde von ihm das Thema "Erhaltung unserer Freiflächen" an den Hängen initiiert. Was schließlich zu dem Rahmenplan "Halbhöhenlagen" für das gesamte Innenstadtgebiet und führte.

Die Projekte die durch Karl-Friedrich Jedtke tatkräftig in Angriff genommen und unterstützt wurden, ließen sich noch beliebig fortsetzen: Umgestaltung des Bereichs zwischen Karls-Gymnasium, Marienkirche und Österreichischem Platz, Bildung einer "Lokalen-Agenda-Gruppe" wegen des Abbruchs des Paolos und Einsetzung eines Diskussionsprozess über die Struktur von Alt-Heslach, Förderung des Kunstrasenplatzes des VfL Kaltental, Neubau der Kindertagesstädte und des Bürgersaals sowie Rückbau der Böblinger Straße in Kaltental, Verbesserung des Busverkehr, Erhaltung sowohl der Seilbahn als auch des Polizeireviers und des Jugendhauses sowie Schaffung des Süd-Zentrums.

Karl-Friedrich Jedtke war immer ein offener und interessierter Ansprechpartner für alle Bürger des Stadtbezirks sowie ein engagierter Gesprächspartner für alle Gruppierungen und Institutionen im Bezirk.

„Gern hätten wir weiterhin mit ihm zusammengearbeitet“, so der SPD-Bezirksbeirat Reinhard Kühn. „Allerdings habe der vor kurzem von einer Zeitung als Kuhhandel bezeichnete, Wechsel an der Spitze des Stadtbezirks dies verhindert.“ Es obliegt nun seinem Nachfolger die erfolgreiche Arbeit für den Stadtbezirk fortzusetzen.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Stuttgart Süd & Kaltental danken Karl-Friedrich Jedtke für sein langjähriges Engagement als Bezirksvorsteher und seine erfolgreiche Arbeit im und für den Stuttgarter Süden.

 

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