Die einen so viel, die anderen so wenig!

Veröffentlicht am 03.01.2019 in Pressemitteilungen

Am Tag der Heiligen Drei Könige wird die SPDqueer in Zusammenarbeit mit dem Verein Childrens-First e.V. Obdachlosen Jugendlichen und Erwachsenen auf den Straßen von Stuttgart helfen.

Nach Schätzungen sozialer Vereine gibt es allein in Stuttgart circa 3.500 Heimatlose und circa 200 Obdachlose. Stuttgart, eine seit November 2018 schuldenfreie Stadt. Stuttgart, eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands. Und doch gehört Armut und Orientierungslosigkeit zum Stuttgarter Stadtbild.

Viel zu oft werden die Personengruppen in den Schatten gestellt und verleumdet, so Fatih Ceylan, Vorsitzender der SPDqueer in Stuttgart. „Erinnern tut man sich an diese Personen, wenn die Not am größten ist – im Winter!“. Am Sonntag, den 6. Januar 2019 wollen die Mitglieder der SPDqueer, unter der Führung des Vorsitzenden der Children-First e.V. Roman Jung, in Stuttgart Obdachlosen Jugendlichen und Erwachsenen Helfen. Hierzu werden sie sich am Sonntag, den 06.01.2019, um 12 Uhr am Schloßplatz treffen. Freiwillige sind herzlich eingeladen (mit der Bitte um Voranmeldung bei Ceylan.SPD@gmail.com).

Vor Ort zu sehen, nachzuvollziehen und den Bedarf auf die politische Ebene zu ziehen, sieht die SPDqueer als eine ihrer Aufgaben an. Die soziale Arbeit in Stuttgart ist großartig, doch an vielen Stellen lückenhaft – wie die Unterstützung von heimat- und obdachlosen Kindern und Jugendlichen, so Roman Jung.

„Während andere Parteien ihre alljährliche Galaveranstaltungen an den Heiligen Dreikönigen feiern, möchten wir uns mit Menschengruppen in unserer Stadt beschäftigen und ihre Interessen in Erfahrung bringen und zukünftige Projekte hiermit gestalten“ so Simone Schaffner, stellvertretende Vorsitzende der SPDqueer Stuttgart. Die Gründe von Obdachlosigkeit und Not sind so divers wie die Menschen selbst. Wichtig ist jedoch auch eigene Entscheidungen kritisch zu hinterfragen um das soziale System ständig zu verbessern. Auch wenn das bedeutet, wie im Fall der SPD, das Hartz-IV System auf den Prüfstand zu stellen. Und wo geht das besser, als bei den Menschen, die die Konsequenzen alltäglich verarbeiten müssen um zu überleben.

 

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