Eßlinger Zeitung vom 27.02.08: "Jugendhaus Ostend muss umziehen"

Veröffentlicht am 27.02.2008 in Presseecho

Die Jung-Sozialisten aus Stuttgart-Ost geben sich mit den Umbauplänen nicht zufrieden. Sieghard Kelle versteht Kritik nicht.

STUTTGART-OST: SSB wollen ehemaliges Depot umbauen - Ersatz in der Jakob-Holzinger-Gasse (ede) - Das Gelände der SSB auf dem ehemaligen Depot am Ostendplatz soll umgestaltet werden. Davon betroffen wäre auch das Jugendhaus Ostend. Es soll quasi nebenan in die Jakob-Holzinger-Gasse in die Räumlichkeiten des ehemaligen Zahn & Nopper unterhalb des Einkaufsmarkts umziehen. Einen konkreten Zeitplan gibt es aber noch nicht.

Artikel aus der Eßlinger Zeitung vom 27.02.08

Sieghard Kelle, Geschäftsführer der Jugendhaus-Gesellschaft, wurde über das Umbauvorhaben informiert. „Das stand schon lange im Raum. Jetzt soll es aber ernsthaft werden.“ Der neue vorgeschlagene Standort sei machbar. „Unser Ziel für das Jugendhaus Ostend ist, einen möglichst zentralen Standort zu haben.“ Der bisherige Ort sei ideal. Die Verweildauer der Besucher sei zwar nicht hoch, aber die Einrichtung werde wegen der zentralen Lage mitten im Stuttgarter Osten häufig besucht. „Es ist ein Treffpunkt, der ideal liegt.“

Wichtig ist dem Geschäftsführer auch, dass der Umzug ohne größere Unterbrechung des laufenden Betriebes über die Bühne geht und am neuen Standort das gleiche Angebot möglich ist. „Denn die Resonanz und Akzeptanz ist gut.“ Das große Plus des jetzigen Jugendhauses Ostend: die große Halle. In den angebotenen Räumlichkeiten gebe es zwar auch eine Halle, aber diese sei entsprechend kleiner und kein Ersatz. „Man kann da vieles machen“, so Kelle, „aber Fußballspielen ist nicht drin.“ Deshalb wird daran gedacht, einen eingezäunten Kick- und Bolzplatz außerhalb des Gebäudes zu realisieren. Das ganze SSB-Vorhaben sei aber noch nicht konkret. „Einen Zeitplan gibt es nochnicht.“

Alternativen für den Standort gibt es nicht. „Wir haben uns bereits beim Amt für Liegendschaften und Wohnen informiert. Aber es gibt keine andere Möglichkeit an zentraler Stelle.“ Die Mitarbeiter des Jugendhauses und der Jugendrat seien informiert, bei der Begehung seien auch einige Besucher dabei gewesen.

Deshalb versteht Kelle die Kritik der Jusos Stuttgart-Ost nicht, die sich „empört über das Verhalten“ der SSB und der Jugendhaus-Gesellschaft zeigen. Die Jung-Sozialisten geben sich mit den Umbauplänen nicht zufrieden. Die neue Halle mit Minimalmaß sei nicht akzeptabel. Daher werde auch die Unterschriftenaktion der Jugendhausbesucher unterstützt. Diese seien durch die Jusos und SPD-Vorstandsmitglieder aus dem Stuttgarter Osten über das Vorhaben informiert worden. „Ein Teil der Jugendlichen wusste über den Abriss noch gar nicht Bescheid“, kritisiert Nicolas Schäfstoß, der Vorsitzende der Jusos Stuttgart-Ost. „Die Informationspolitik der SSB und der Jugendhaus-Gesellschaft ist unterirdisch schlecht.“ Schäfstoß und seine Mitstreiter fordern, dass der neue Standort in Größe und Funktionsweise dem alten Jugendhaus nicht nachstehe. Die SPD-Bezirksbeiratsfraktion und Stadträte im SSB-Aufsichtsrat sollen die Umbaupläne ablehnen und auf eine neue Planung hinwirken, die den Status Quo des Jugendhauses Ostend nach Abriss nicht verschlechtert.

 

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