Kinderfreundliche Kommune - gerade in Zeiten der Pandemie

Veröffentlicht am 17.03.2020 in Standpunkte

Aufgrund der aktuellen Lage durch das Coronavirus musste die erste Stuttgarter Kinderversammlung, zu der tolle Anträge von Kindergruppen aus der ganzen Stadt eingegangen sind, verschoben werden. Doch solche Absagen halten wir für sehr richtig: Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss in diesen Tagen oberste Priorität haben!

Die nächste Zeit wird nicht einfach werden, aber wichtig ist, dass wir in den nächsten Wochen als Stadtgesellschaft verantwortungsvoll und solidarisch zusammenhalten.

In den Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 und auch danach beschäftigte uns der Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ zur Verankerung der UN-Kinderrechtskonvention in der Stadt intensiv. Er umfasst insgesamt 32 Maßnahmen, sechs verschiedenen Bereichen wie z.B. Sicherheit, Sauberkeit und Gesundheit.

Nun war es endlich soweit: Die Stadt Stuttgart bekam das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ verliehen.

Jetzt hat sie drei Jahre Zeit, die Maßnahmen aus dem Aktionsplan umzusetzen. Wir sind besonders gespannt auf die Ergebnisse der Befragung der 14- bis 18-Jährigen, damit auch speziell für diese Altersgruppe Maßnahmen entwickelt werden können, für deren Aufnahme in eine Fortschreibung des Aktionsplans wir uns einsetzen werden. Auch die bereits im Aktionsplan verankerte, systematische Kinderbeteiligung muss regelmäßig auf den Prüfstand gestellt und weiterentwickelt werden.

Aufgrund der aktuellen Lage durch das Coronavirus musste die erste Stuttgarter Kinderversammlung, zu der tolle Anträge von Kindergruppen aus der ganzen Stadt eingegangen sind, verschoben werden. Doch solche Absagen halten wir für sehr richtig: Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss in diesen Tagen oberste Priorität haben!

Die nächste Zeit wird nicht einfach werden, aber wichtig ist, dass wir in den nächsten Wochen als Stadtgesellschaft verantwortungsvoll und solidarisch zusammenhalten.

Achten Sie mit Ihrem Handeln auf sich und Ihre Mitmenschen.

Bieten Sie, wenn Sie selbst nicht zu einer gefährdeten Gruppe gehören, zum Beispiel älteren und kranken Menschen, Ihre Hilfe bei alltäglichen Erledigungen an, damit sie nicht das Haus verlassen müssen.

Seien wir alle solidarisch miteinander, dann können wir gemeinsam diese Krise meistern.

 

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