SPD-Regionalfraktion fordert Ausbau barrierefreier Zugänge zu S-Bahn-Stationen und Stegen

Veröffentlicht am 16.04.2019 in Pressemitteilungen

Mit ihrem Antrag „Attraktivere S-Bahn für alle durch Barrierefreiheit“, möchte die SPD-Regionalfraktion die Barrierefreiheit des ÖPNV energischer vorantreiben.Der Antrag soll am 22.05.2019 im Verkehrsausschuss beraten werden. 


„Wir möchten, dass der ÖPNV von allen, 
ob Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, Reisende mit Kindern und Kinderwagen, mit Gepäck oder mit Fahrrädern, problemlos genutzt werden kann. Dies ist nur durch Barrierefreiheit möglich“, so der Fraktionsvorsitzende Harald Raß. 

Vor kurzem hat sich die SPD-Fraktion mit den Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in der Region über die Problematik und den notwendigen Handlungsbedarf an S-Bahn-Stationen und Stegen ausgetauscht. Aus diesem Gespräch resultieren die im Antrag formulierten Forderungen. Konkret fordert die SPD-Fraktion, dass biszur Beratung des Haushaltsplans 2020 ein erstes Konzept inklusive Kostenschätzung zur Herstellung der Barrierefreiheit bis 2030 aller noch nicht barrierefreien S-Bahn-Haltestellen vorgelegt wird. Ferner soll ein Bericht über die Realisierung barrierefreier Zugänge zu den S-Bahn-Stationen und Stegen in den Kommunen erstellt werden. 

„In unserer Region existieren noch 32 nicht barrierefreie S-Bahn-Haltstellen, hier müssen wir endlich handeln. Vor allem müssen auchdie notwendigen Bahnsteigerhöhungen zeitnah in Angriff genommen werden“, betont der verkehrspolitische Sprecher Thomas Leipnitz. 

„Barrierefreie ÖPNV-Haltestellen sind für alle Reisenden attraktiv. Im Übrigen haben wir als Aufgabenträger eine rechtliche Verpflichtung nach dem Personenbeförderungs-gesetz“, fügt Andrea Klöber, Regionalrätin und Bezirksvorsteherin von Feuerbach, abschließend hinzu. 

 

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