SPD-Regionalfraktion zu Besuch bei Bosch in Feuerbach

Veröffentlicht am 06.08.2018 in Pressemitteilungen

SPD-Regionalfraktion zu Besuch bei Bosch in Feuerbach

Harald Raß: „Der Diesel wird auch in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.“

Die Zukunft der Mobilität: Wie wird sie aussehen und wie soll der Wandel der Mobilität nachhaltig gestaltet werden? Diese Frage beschäftigt derzeit die Politik wie kaum ein anderes Thema. Auch in der Region Stuttgart steht das Thema Mobilität im Mittelpunkt der Debatte. „Welche Ansätze haben führende Unternehmen in unserer Region? Es war uns ein wichtiges Anliegen, hier mit dem Unternehmen Bosch in Kontakt zu treten, uns Einblicke zu verschaffen und uns über die Zukunft der Mobilität auszutauschen“, betont der Fraktionsvorsitzende der SPD-Regionalfraktion Harald Raß.

Nach einer Besichtigung des Leitwerks für Diesel Hochdruckpumpen am Standort Feuerbach erfolgte ein Austausch mit Herrn Dr. Gackstatter, Präsident von Bosch Powertrain Solutions, und weiteren Experten. Dabei wurde zunächst auf das Thema Elektromobilität eingegangen. Im Bereich der eMobilität präsentierten die Powertrain-Solutions-Experten von Bosch den elektrischen Postauslieferwagen „Streetscooter“ und den Motorroller „eSchwalbe“, die besonders für die urbane, emissionslose Mobilität geeignet sind.

Bosch setzt aber nicht nur auf die Elektromobilität, sondern nutzt alle Chancen, um den Wandel der Mobilität zu gestalten. So arbeitet Bosch auch einer Weiterentwicklung des emissionsarmen Verbrennungsmotors und setzt dabei sowohl bewusst auf Benzin und Diesel. Die negative Darstellung des Diesel allgemein sei nicht gerechtfertigt, so der Tenor. Auch für die SPD-Fraktion ist klar: „Die Zukunft ist ohne Elektromobilität nicht zu denken. Doch auch der Verbrennungsmotor und die unterschiedlichen Antriebsarten und damit auch der Diesel, bleiben weiterhin ein wichtiges Zukunftsfeld. Elektromobilität und Verbrennungsmotor sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Raß.

Die Mitglieder der SPD-Regionalfraktion sind davon überzeugt, dass Mobilität in der Region Stuttgart nur dann sichergestellt werden kann, wenn auch massiv in die Infrastruktur des ÖPNV investiert wird. Konkret bedeutet das neue Strecken für die S-Bahn, mehr S-Bahnzüge und moderne Technik, damit die S-Bahnzüge in kürzerer Taktfolge fahren können und somit noch attraktiver werden für die Bevölkerung. „Die Infrastruktur ist von der öffentlichen Hand zu schaffen. Dabei spielt die Region eine entscheidende Rolle und muss in der Zukunft eine noch gewichtigere Rolle einnehmen“, so Raß abschließend.

 

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