SPD: Sportregion Stuttgart stärken!

Veröffentlicht am 03.01.2007 in Pressemitteilungen

Peter Hofelich: „Wir brauchen Kooperation statt Konfrontation"

Das Sportjahr 2006 war aus Stuttgarter Sicht ein echter Knüller. Allein das Spiel um Platz drei bei der Fußball-WM war für Stadt und Region eine unbezahlbare Imagekampagne. Umso schlimmer finden die Sozialdemokraten in der Region Stuttgart, wie dieser Bonus jetzt durch kleinkarierte Interessenpolitik leichtfertig vertan wird.

„Die durch die Fans aus der ganzen Region und darüber hinaus entfachte Begeisterung müsste jetzt positiv weiter getragen werden", meint der Vorsitzende der SPD in der Region Stuttgart, MdL Peter Hofelich. „Stattdessen lassen manche Verantwortungsträger alles vermissen, was uns der Sport als Erfolg bringend vorlebt: Teamgeist, Fairness und Respekt vor der Konkurrenz", so Hofelich weiter.

Es sei nicht hinnehmbar, wenn ein Ballungsraum von knapp drei Millionen Einwohnern, der gerade im Sport extrem zusammengewachsen sei, sich fehlende Koordination und ruinösen Wettbewerb leiste. „Wir brauchen bei den Sportstätten und bei Sportveranstaltungen eine gemeinsame regionale Handschrift", fordert der SPD-Chef. Nach dem Willen der SPD soll die SportRegion e.V. jetzt offensiv die Aufgabe wahrnehmen, regional bedeutsame Sportveranstaltungen zu organisieren. Dies sei auch der Wunsch des vom Volk gewählten Regionalparlaments.

Demgegenüber nehme die Stadt Stuttgart keine Rücksicht auf die gebotene gemeinsame Entwicklung des Sports in der Region: Angefangen von der einseitigen Gründung der „in.Stuttgart" als Veranstaltungsgesellschaft mit regionalem Einzugsgebiet, bis hin zu den jüngsten Abwerbeversuchen von in ihren Heimatstädten verwurzelten Spitzenclubs des Basketballs und des Handballs.

Insbesondere Bürgermeisterin Dr. Eisenmann sei deshalb aufgefordert, die Stadt Stuttgart innerhalb der Region zu positionieren und nicht gegen die Region Politik zu machen. „Stuttgart ist nicht extraterrestrisch im Ballungsraum", warnt die SPD.

Die Region und ihre Mittelzentren könnten schließlich nichts dafür, dass Stuttgarts CDU-geführte Stadtspitze mit ihren hektischen Versuchen, Bundesligaklubs in ihre neuen Hallenkapazitäten zu locken, wenig professionell vorgegangen sei. Der Umgang mit dem abgestiegenen Handball-Bundesligisten Pfullingen spreche Bände.

„OB Schuster ist aufgefordert, seine Ansprüche als selbst ernannter regionaler Lenker mit der Realität in seiner eigenen Stadtverwaltung in Einklang zu bringen. Die Lösung kann nur lauten: Kooperation statt Konfrontation", mahnt Hofelich. Vernünftig sei, dass Spitzenspiele des Eishockeys, des Basketballs und des Handballs immer wieder mal in der Porsche-Arena ausgetragen werden. Dafür brauche es aber Führung und Verantwortung statt Schläue und CDU-interner Geheimdiplomatie.

Der SPD-Vorsitzende in der Region findet es „schon erstaunlich, dass OB Schuster aus dem weitgehend selbst verschuldeten Debakel der Olympiabewerbung nichts gelernt hat". Weiterhin regiere in der Stadtspitze die Nabelschau. Der Blick nach draußen sei verpönt. Die amtierende Stadtspitze schade damit der Region Stuttgart als Standort attraktiven Spitzensports massiv. Es sei traurig, dass dies kaum an unvereinbaren Interessen des Sports, sondern hauptsächlich an den engen Interessen wichtiger Repräsentanten der Stadt liegt.

„Die Region Stuttgart benötigt jetzt eine klare Strategie für Bundesligasport in allen professionellen Mannschaftssportarten. Die Stadt Stuttgart muss sich hier einbringen, anstatt sich selbstverschuldet zu isolieren", so die SPD.

 

Homepage SPD in der Region Stuttgart

Aktuelle Termine

       Alle Termine öffnen

      Nur Termine SPD Stuttgart

Jetzt Mitglied werden
Facebook                                       Instagram