SPD Stuttgart-Ost kritisiert Umstrukturierungspläne am Karl-Olga-Krankenhaus

Veröffentlicht am 27.12.2019 in Pressemitteilungen

Mit Unverständnis und großer Sorge reagiert die SPD Stuttgart-Ost auf die Umstrukturierungspläne beim Karl-Olga-Krankenhaus. Der Betreiber möchte aus dem etablierten Haus der Grundversorgung eine Spezialklinik für Herz- und
Bewegungskrankheiten machen.

„Das Karl-Olga-Krankenhaus ist in seiner jetzigen Funktion aus dem Stuttgarter Osten nicht wegzudenken“, kritisiert Jörg Trüdinger, Vorsitzender der SPD-Bezirksbeiratsfraktion. „Viele Menschen im Stuttgarter Osten verlassen sich auf die wohnortnahe Versorgung in diesem Haus. Diese können doch nicht einfach so enttäuscht werden“; sagt Trüdinger weiter. „Die Wartezimmer in den Arztpraxen des Stuttgarter Ostens werden immer voller,“ kritisiert auch Peter Schwab, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins: „Und nun soll offenbar dieser wichtige Baustein der medizinischen Grundversorgung im Stadtteil den Patienten auch noch genommen werden.“


Die SPD-Fraktion im Bezirksbeirat hat bereits auf die angekündigte Umstrukturierung reagiert. „Wir wollen, dass der Klinikbetreiber den Bürgern Rede und Antwort steht und die Vorgänge in öffentlicher Runde diskutieren werden“, sagt SPD-Bezirksbeiratsmitglied Ulrich Gohl. Er hat hierzu einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. In der Sitzung am 22. Januar sollen Vertreter der SanaKliniken AG, des Diakonissenmutterhauses der Olgaschwestern e. V. sowie der Krankenhausplanung des städtischen Gesundheitsamts dem Bezirksbeirat Rede und Antwort stehen. „Die Gesundheitsversorgung im Stadtteil geht uns alle an“, sagt Ulrich Gohl: „Die Abschaffung von funktionierenden Strukturen kann doch nicht so einfach im Hinterzimmer beschlossen werden.“

 

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