Beim SPD-Kulturfrühstück in Sillenbuch kamen 630 Euro zusammen
Der SPD-Ortsverein Sillenbuch Heumaden Riedenberg bekam kürzlich Post von der Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer aus Kairo. Die Brief enthielt ein Dankesschreiben über eine Spende von 630 Euro, welche die SPD nach einem Kulturfrühstück im Juli 2013 an die Kammer weitergeleitet hatten. Die Gelder werden zur medizinischen Behandlung von schwerverletzten Opfern und Verletzten im Zusammenhang mit der sogenannten Ägyptischen Revolution im Jahr 2011 verwendet.
Die SPD Sillenbuch Heumaden Riedenberg bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, die beim Kulturfrühstück mit Michael Wurche zum Thema "Die Ägyptische Revolution - Wie es begann - Wie geht es weiter?“ teilgenommen hatten. Der Betrag wird ohne Abzug für die medizinische Behandlung der Verletzen verwendet. Michael Wurche lebt und arbeitet seit 1992 in Kairo, seine Frau ist Ägypterin. Er war bei Beginn des Volksaufstandes 2011 auf dem Tahrir Platz, dem Schauplatz des Volksaufstandes, und engagiert sich in dem Hilfsprojekt der Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer, welchem die Spende zufloss. Nach offiziellen Angaben hatte der Aufstand im Januar und Februar 2011 etwa 900 Menschenleben gekostet und mindestens 6500 Personen wurden teils schwerstverletzt.
Die Stuttgarter SPD bereitet sich derzeit inhaltlich auf die Kommunalwahlen im Mai 2014 vor. Wir möchten in diesem Zusammenhang gerne die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aufgreifen und deshalb mit Ihnen über die Probleme und Politikfelder diskutieren.
Anlässlich des Todes Manfred Rommels, veröffentlichen wir an dieser Stelle die Rede des damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Rainer Kußmaul bei der Abschiedsfeier des Gemeinderats am 19.12.1996:
Hochgeschätzte, liebe Freunde aus unseren Partnerstädten,
verehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Rommel, liebe Frau Rommel,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter
„Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr.“
Wahrlich ein von Laotse geschaffenes dialektisches Dilemma für jeden Abschiedsredner! Sie selbst machen es mir persönlich noch schwieriger durch ein Gedicht, allerdings aus vorprofessoraler Zeit:
„Hier ruhet, wie die Inschrift zeigt, ein Professor, Gott sei Dank er schweigt.“
Gleichzeitig lösen Sie dieses Schweigen wieder auf durch den kategorischen Imperativ des folgenden Zweizeilers, und ich betone ausdrücklich, er stammt von Ihnen:
Zum Tod des Sillenbuchers und früheren Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel schließt sich der SPD-Ortsverein den Worten des SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid an:
Manfred Rommel war ein Menschenfreund und ein unerschrockener Freidenker. Schwäbische Liberalität, ein beeindruckender Intellekt, soziales Verantwortungsbewusstsein und ein unerschütterlicher Humor – von diesem Schlag gibt es nur wenige. Vor allem seine Verdienste um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft, seine Verdienste um eine vorbildliche Integrationspolitik werden bleiben. Mit seinem Mutterwitz, seiner Wortgewalt und „schwäbischem Understatement“ war er der beste Botschafter Stuttgarts. Er hat sich um unsere Landeshauptstadt und weit darüber hinaus in unvergleichlicher Weise verdient gemacht. Ein großer Politiker und großartiger Mensch. Unser ehrliches Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.
Zu einem Bürgerforum am Dienstag, dem 12. November im Kursaal lud der SPD-Ortsverein Bad Cannstatt ein. Unter dem Motto "Unsere Stadt gemeinsam gestalten!" wurden in einem Workshop Ziele, Ideen und Maßnahmen gesammelt werden, die in das Kommunalwahlprogramm der SPD einfließen können.
Darauf zielt ein Antrag der SPD-Bezirksbeiratsfraktion ab. Die Verwaltung wird darin gebeten zu prüfen, mit welchem finanziellen Aufwand eine Gehwegnase an der Kreuzung Senefelder-/Schwabstraße zu realisieren wäre. Zum Einen wäre dadurch das Parken in den Kurvenbereichen nicht mehr möglich, was die Querung für Fußgänger einfacher und sicherer macht, zum Anderen könnte die Gastronomie von einer größeren Außenbewirtschaftungsfläche profitieren. Zwei Fliegen zur Steigerung der Attraktivität mit einer Klappe. So sah es auch der Bezirksbeirat und stimmte zu. Den kompletten Antrag finden Sie hier.
Bei seiner Sitzung am Donnerstag, 24. Oktober 2013 hat der Kreisvorstand der SPD Stuttgart Martin Körner einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Der Bezirksvorsteher im Stuttgarter Osten soll Spitzenkandidat der SPD bei der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 werden, so der Wunsch der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.
Erstmals soll das Kommunalwahlprogramm des SPD-Kreisverbandes Stuttgart mit einer Bürgerbeteiligung erstellt werden. Dazu finden derzeit in den Stadtbezirken Bürgerforen statt, zu denen interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden. In Stammheim und auf den Fildern fanden die Foren bereits statt. Die Ziele, Ideen und Umsetzungsvorschläge aus den Foren werden gesammelt, zusammengefasst und ausgewertet. Für Dezember sind zusätzlich thematische Fachforen zu den in den Stadtbezirken entstandenen Thesen geplant. Im Januar soll das Kommunalwahlprogramm der SPD Stuttgart dann verabschiedet werden.