14.09.2022 in Veranstaltungen von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Wie wär's mit einer Runde Tischfußball mit der SPD-Gemeinderatsfraktion?
Wann? Am kommenden Samstag 17. September von 11:00 bis 16:00 Uhr Rathaus, Marktplatz 1, Erdgeschoss, beim Tag der offenen Tür.
13.09.2022 in Bezirksbeirat von SPD Stuttgart-Ost
Auf der Bezirksbeiratssitzung, am 21.9., 18 Uhr 30 im Bürgerservicezentrum Ost - Schönbühlstr. 65 - Bürgersaal -3. OG wird ein Antrag der SPD-Fraktion zu den Öffnungszeiten der Hallenbäder diskutiert. Den vollständigen Antrag findet ihr unter Bezirksbeirat/Anträge. In Zeiten, in denen deutschlandweit Energiesparmaßnahmen diskutiert werden müssen, geht es in Stuttgart um mehr: Wem gehören die städtischen Schwimmbäder? Den Menschen. Also sollen Vereine, Schule und Bürger*innen Vorrang vor kommerziellen Schwimmkursanbiertern haben. Priorisierung fordern wir auch beim Personaleinsatz: Im Zweifefall - Kids first, Sauna second. Außerdem hält eine angemessene Bezahlung die Fachkräfte! Die Sitzung des Bezriksbeirats sind öffentlich - wem das Thema am Herzen liegt ist herzlich eingeladen teilzunehmen und den Antrag zu unterstützen.
08.09.2022 in Anträge von SPD Stuttgart-Ost
Adressat: Gemeinderatsfraktion
Begründung:
Was es bedeutet, wenn sich Besucher und Besucherinnen auf wenige Freibäder konzentrieren, sieht man an sonnigen Tagen im Inselbad: so voll belegt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann im Becken oder am Sprungturm etwas passiert oder eine harmlose Zurechtweisung eskaliert, wie schon in der Vergangenheit geschehen. Wären die Hallenbäder geöffnet – das Leo-Vetter-Bad als überdachtes Bad mit Liegewiese sowieso – würde sich der Andrang entzerren. Grade die Menschen, denen es eher um die regelmäßige Bewegung denn um das Sonnenbaden geht, schwimmen auch im Sommer gerne im Hallenbad. Ganz abgesehen davon, dass es auch im Sommer verregnete Sonntage gibt, wo Familien froh sind, wenn die Kinder sich im Wasser austoben können.
Außerdem ist das Schwimmbad der Urlaub der Menschen, die es sich nicht leisten können, wegzufahren – ein Ort, neben Sport und Bewegung, an dem die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen und eine gute Zeit verbringen können. Dies ist in Zeiten von Inflation und knappen Geldes wichtiger denn je und darf nicht eingeschränkt werden.
Die Hallenbäder sind derzeit über den Sommer für die allgemeine Öffentlichkeit geschlossen. Vereine, Schulen nutzen die Wasserfläche aber eben auch private Anbieter von Schwimmkursen mieten dort für geringes Geld Bahnen und nutzen das vorhandene – öffentlich finanzierte – Material. Um die Hallenbäder für die privaten Anbieter bereitstellen zu können, braucht es städtisch angestellte Servicekräfte und technisches Personal, die dann für die privaten Kursanbieter die Halle bereithalten und in anderen Bädern fehlen. Die Energiekosten werden ebenfalls von der Stadt getragen. Eintrittsgelder fallen für die Stadt weg. Ein Preisvergleich aus den Angeboten für das Leo-Vetter-Bad: Während ein 16-stündiger städtischer Kurs 59 Euro kostete (derzeit werden keine angeboten, https://shop.stuttgarterbaeder.de/de/bookings/block_list/course_id/167/ ), kostet ein privater 9-stündiger Kurs 158 Euro ( https://www.aquaacademy.de/service-page/sommerintensiv-leo-vetter-bad-1?referral=service_list_widget )- keine Chance für Familien mit niedrigem Einkommen. Und wie steht es um Kinder mit Handicap? Für welchen privaten Anbieter rechnet es sich, den dafür notwenigen Unterricht in Kleinstgruppen oder gar Einzelunterricht anzubieten? Dieser Zustand ist nicht tragbar. Hier werden private Kursanbieter mit Steuermitteln unterstützt, Gewinne zu erwirtschaften.
Erschwerend kommt hinzu, dass es derzeit noch eine pandemie-bedingte Bugwelle von Kindern gibt, die noch nicht schwimmen lernen konnten. Was das für die Fachkräfte in Schwimmbädern und an Badeseen bedeutet, kann man aktuell überall in der Presse lesen. Kurz: Der Bedarf ist riesig – bezahlbare städtische Angebote fehlen.
Während die Bundesrepublik darüber diskutiert, ob zukünftig die Wassertemperatur einige Grade kälter oder wärmer ist, geht es in Stuttgart um Mehr. Es geht um die Sicherstellung einer öffentlichen Grundversorgung für die Öffentlichkeit und nicht zur Gewinnmaximierung von Privatanbietern.
Die Gemeinderatsfraktion wird deshalb aufgefordert sich für folgende Forderungen einzusetzen:
Städtische Hallenbäder gehören den Menschen: der Öffentlichkeit, für städtische Schwimmkurse, Schulen und Vereine. Hier muss ein ausgewogener Belegungsplan erstellt werden, der möglichst allen gerecht wird (z.B. frühe Morgen- oder späte Abendstunden, die für Schwimmkurse unattraktiv sind, für die allgemeine Öffentlichkeit bereithalten).
Hallenbäder müssen ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Schulen sollen die städtischen Schwimm-Kursleitenden in ihr Sport-Konzept aufnehmen: als zusätzliche Expertise, Erfahrung und zur Entlastung des Lehrpersonals. Oberste Priorität: Kinder müssen schwimmen lernen – egal, ob im Sport-Unterricht oder als AG.
Um in der Hochsaison die Sicherheit in den Freibädern gewährleisten zu können, soll die Stadt Vorschläge erarbeiten, wie die Einlasszahlen kontrolliert werden können.
Freie Bahn-Zeiten können von privaten Anbietern genutzt werden: zu einer höheren Bahn-Miete als die gemeinnützigen Vereine oder Schulen.
Private Anbieter müssen der Stadt Zertifizierungen nachweisen, die den qualitativen Standards der städtischen Kurse entsprechen.
Der Fachkräftemangel ist hausgemacht:
Wir fordern das Sportamt Stuttgart auf, private Anbieter auf dem städtischen Portal „Schwimmfit“ deutlich zu kennzeichnen, damit Nutzer_innen auf den ersten Blick erkennen können, dass es sich um kommerzielle Anbieter handelt.
30.08.2022 in Standpunkte von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Das Stadtteil- und Familienzentrum Heidelbeere in Obertürkheim ist bereits seit dem 1. August 2020 in Betrieb. Pandemiebedingt wurde die Eröffnungsfeier des noch jungen Hauses dennoch erst zwei Jahre später in diesem Sommer nachgeholt. Ebenfalls in diesem Sommer fand der Tag der offenen Tür im Olly West statt. Dies wollen wir gerne zum Anlass nehmen, das System unserer Stadtteil- und Familienzentren grundsätzlich zu würdigen.
22.08.2022 in Standpunkte von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Mit der Beratung des konkreten Konzeptes in den gemeinderätlichen Gremien nimmt das Projekt Kulturpass immer konkretere Formen an. Die Idee der SPD-Gemeindefraktion, die in den Haushaltsberatungen eine breite Mehrheit fand, sieht vor, dass alle jungen Menschen in Stuttgart einen Gutschein erhalten, mit dem sie Angebote kultureller Einrichtungen in Stuttgart nutzen können.
15.08.2022 in Veranstaltungen von SPDQueer Stuttgart
"Stadt.Land.Bunt. Respekt für deine Vielfalt" mit diesem Motto war die SPD dieses Jahr in der Pridewoche vertreten, um auf den Blick auf das queere Leben im ländlichen Raum zu richten. Gerade für junge queere Menschen ist das ein Thema. Auch in der Region Stuttgart sieht der Zugang zu Beratungsangeboten oder queer-geschulten Jugendzentren schon ganz anders aus als in der Landeshauptstadt. Danke an alle, die auf die au der diesjährigen Pride in Stuttgart dabei waren, an Mitglieder des Landtags, des Stadtrats, Mitglieder und alle, die sich auch spontan zu uns gesellt haben! Am Sonntag ging es dann weiter mit unserem Stand auf der Hocketse, um all das zu diskutieren, wofür es während der Demonstration vielleicht ein bissl zu laut und der Sekt etwas zu perlend war.
10.08.2022 in Aktuelles von SPD Stuttgart-Ost
Mit einem spannenden Finale haben wir die EM 2022 im Waldheim beschlossen. Das Waldheim Raichberg hat uns ein fantastisches Publicviewing bereitet und gleichzeitig ein Statement gegen die WM 2022 in Katar gesetzt hast! Denn passend zum Pride-Monat: #liebekenntkeinepause - gegen Homophobie, und noch so einiges mehr, in Katar. Da schaut man im Stuttgarter Osten doch lieber schönen Technik-Fußball in England. Auch wenn es schlussendlich "nicht gereicht hat", wie es so schön heisst.
04.08.2022 in Standpunkte von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Heute treffen wir einen sehr wichtigen Beschluss zu unserem Stuttgarter Klimafahrplan 2035. Er bindet uns im Rat hinsichtlich notwendiger Investitionen in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in großem Maße.