04.01.2021 in Nachruf von SPD Stuttgart-Zuffenhausen
Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass unser lieber Freund und treuer Genosse Manfred Glöck von uns gegangen ist. Noch im vergangenen Sommer saß er anlässlich seines 90. Geburtstags mit seinen politischen Freunden zusammen. Alle staunten, über welche Redegewandtheit er noch verfügte.
Er war ein ganz besonderer Mensch. Stets hat er sich mit Empathie für seine Mitmenschen eingesetzt, in seinen verschiedenen Funktionen für diejenigen engagiert, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen. Er hat bis zuletzt für den sozialen Fortschritt gekämpft. Seit 65 Jahren war er Mitglied der SPD, war aktiv in Wahlkämpfen und im Bezirksbeirat, vielfach engagiert in der IG Metall, als Betriebs- und Aufsichtsrat bei SEL/ITT, im VDK, in der Arbeiterwohlfahrt, beim Schwäbischen Albverein, beim Musikverein und bei den Humanisten. Manfred Glöcks soziales Engagement galt dem Wohl der Arbeitnehmer in Verhandlungen mit der Konzernleitung von SEL, darauf bedacht, den Stellenabbau zu verhindern - immer auf Augenhöhe.
Zeit seines Lebens hat er in der Arbeiterbewegung gekämpft und dabei ein zunehmendes Interesse an deren Geschichte entwickelt. So wurde er gebeten, Mitarbeiter im heimatgeschichtlichen Arbeitskreis Zuffenhausen zu werden. Dabei hat er eine Menge Bilder gesammelt, viele industrie- und sozialgeschichtliche Führungen und Vorträge veranstaltet. Mehrere Veröffentlichungen sind ihm zu verdanken, so zur Geschichte des Vereins Waldheim, dessen Ehrenmitglied er war, und des früheren Konsums. Auch an der Chronik der Zuffenhäuser SPD hat er mitgewirkt. Manfred Glöck hat sich um die Arbeitnehmer, um seine Partei und um den Stadtbezirk Zuffenhausen verdient gemacht. Dafür wurde er 2015 mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt.
Wir verlieren in ihm einen politischen Mitstreiter und begabten Redner, wie er es oft bei den Maifeiern im Waldheim bewiesen hat. Er wird der SPD sehr fehlen. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen und trauern um ihn. Manfred gehört zu den Menschen, die wir nicht vergessen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Tobias Haubensak (Vorsitzender) Hans-Georg Kerler (Schriftführer)
03.01.2021 in Pressemitteilungen
Der Kreisvorstand der SPD Stuttgart hat den Personalvorschlag für die anstehende Bundestagswahl beschlossen. Am 11. Januar werden die Kandidat*innen von einer Kreisdelegiertenkonferenz nominiert.
Für die beiden Wahlkreise schlägt der SPD-Kreisvorstand die beiden Kandidat*innen vor:
Wahlkreis 258 Stuttgart-Süd: Lucia Schanbacher
Wahlkreis 259 Stuttgart-Nord: Dejan Perc
Zum Vorschlag des Kreisvorstandes äußert sich Daniel Campolieti, stellvertretender Kreisvorsitzender der Stuttgarter SPD: „Nachdem unsere langjährige Abgeordnete Ute Vogt nicht mehr antritt, muss uns nun der Generationenwechsel gelingen. Mit Lucy Schanbacher und Dejan Perc sind wir sehr optimistisch. Beide beweisen im Stadtrat, dass sie für Politik und ihre Themen brennen. Wir beweisen mit diesen Kandidaturen, dass die SPD in Stuttgart vielfältig, modern und jung ist. Lucy Schanbacher steht u.a. für eine Rote Klimapolitik und Dejan Perc für ein modernes Familien- und Integrationsbild – Themen, die in der Bundestagswahl für viele Menschen eine Rolle spielen.“
Kurzvorstellung der Kandidat*innen:
23.12.2020 in Ortsverein von SPD Bad Cannstatt
Liebe Stuttgarterinnen, liebe Stuttgarter,
ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten gesunde und besinnliche Weihnachten. Für das neue Jahr 2021 wünsche ich Ihnen einen guten Start voller Zuversicht mit vielen erfüllenden Momenten.
„Im Entscheiden und Handeln wächst Vertrauen sowie Zuversicht auf Künftiges.“
© Milena A.L.
Ihre Landtagskandidatin für Stuttgart (WK IV)
Katrin Steinhülb-Joos
21.12.2020 in Standpunkte von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Unsere Stadträtin Maria Hackl macht auf die schwierige Lage der Wohnungslosen aufmerksam: "Die Situation der Obdachlosen in unser Stadt, für die der Lockdown mit neuen großen Problemen einhergeht, ist kritisch. „Stay home!“ dürfte in ihren Ohren mehr als bitter klingen. Wir haben angeregt, geschlossene Gemeindehäuser der Kirchen oder vereinzelt Schulturnhallen zu nutzen, um so temporär „eine warme Stube“ für die Obdachlosen bereitzustellen."
21.12.2020 in Woche für Woche von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Unser Fraktionsvorsitzender Martin Körner berichtet in seinem heutigen Wochenrückblick von den aktuellen Herausforderungen bei der nachhaltigen Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart - konkret bei der SSB.
15.12.2020 in Ankündigungen von SPD Bad Cannstatt
Mit Saskia Esken, SPD-Vorsitzende und Katrin Steinhülb-Joos, unserer Landtagskandidatin für Stuttgart.
Diskutieren gemeinsam über die provokante Frage:
"Scheitert Deutschland an der digitalen Schule?"
Mittwoch, 16.12.2020 ab 19 :00 Uhr.
Link: https://zoom.us/j/97818882748
14.12.2020 in Standpunkte von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
Corona hat gravierende Auswirkungen auf die städtischen Finanzen. In diesem Jahr fehlen mehrere Hundert Millionen Euro. Vor allem im städtischen Haushalt, bei der SSB, beim Klinikum, beim Flughafen und bei der Messe schlägt es in erheblichen Größenordnungen zu.
In 2020 haben wir noch Glück: Es gibt viel Geld von Bund und Land. Außerdem hatten wir ein gutes Jahr 2019, und so können wir 2020 mit nur einem kleinen Minus abschließen. Es ist sogar eine zusätzliche freie Liquidität für das kommende Jahr vorhanden in Höhe von 180 Millionen Euro. Das hilft, um das derzeit für 2021 erwartete negative Ergebnis von 220 Millionen Euro zu verarbeiten. Was ab 2022 kommt, wissen wir aber alle noch nicht.
14.12.2020 in Woche für Woche von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus
In seinem wöchentlichen Rückblick berichtet unser Fraktionsvorsitzender Martin Körner heute u.a. über die Finanzen der Stadt Stuttgart: Aus meiner Sicht ist klar, dass wir auch im kommenden Jahr nicht in die Krise hineinsparen sollten. Ich bin deshalb froh, dass wir mit einer Mehrheit im Gemeinderat für 2020 und 2021 vielen sozialen und kulturellen Institutionen Sicherheit geben können. Es wird keine strukturellen Einsparungen zu Lasten von Bildung, Soziales, Jugendhilfe oder Kultur geben. So haben wir es in einem gemeinsamen Antrag festgehalten, der von einer Mehrheit unterschrieben ist.