Was ist im Jahr 2027 zukunftsweisend?

Veröffentlicht am 16.01.2019 in Standpunkte

Diese Frage des Intendanten der Internationalen Bauausstellung, Andreas Hofer, steht so ähnlich im Fragebogen des Projektaufrufs zur IBA: „Das Projekt weist weit in die Zukunft.“ Doch dieser Weitblick taucht in der Vorlage der Verwaltung zu den IBA Potenzialen kaum auf. Die dort vorgestellten Projekte sind sicher alle wichtig und notwendig, aber nur wenige nehmen „die Zukunft als Ausgangspunkt“. Mehr Mut zum Weiterdenken fordert deshalb die SPD-Fraktion.

Neues Wohnen, neue Arbeitswelten, neue Mobilität – das sind ein paar Überschriften der Thesen des IBA Dossiers, die beschreiben, was als Begründung für die Relevanz der eingereichten IBA-Projekte erwartet wird. Doch schon im ersten Vorschlag der Vorlage, dem Wagenhallen-Quartier, steht die Interimsoper an erster Stelle, obwohl es eigentlich um ein Experimentierfeld für das neue Wohnen und Arbeiten geht.

„Wir sollten der Welt zeigen wie wir in Stuttgart solidarisch gemeinsam leben wollen, wie wir das Thema Bodenordnung angehen und welche Konzepte wir für nachhaltige Infrastruktur und neue Mobilität haben“, meint Suse Kletzin, Architektin und Sprecherin der SPD im Umwelt und Technikausschuss. „Darum sollte es bei den Wagenhallen, beim Rosenstein und beim Neckarufer in Stuttgart-Gaisburg gehen“.

Außerdem betrifft das Thema Zukunftslabor Mobilität in Vaihingen nicht nur den Bahnhof, sondern auch die Anbindung der neuen Wohn- und Arbeits-Quartiere. Wir brauchen Gesamtkonzepte für zukunftsfähige Ideen!

Mischung, Dichte und Nähe reduzieren die motorisierte Mobilität, so steht es unter dem Punkt Nutzungsmischung im IBA-Dossier. „Darauf ist die 5-Minuten-Stadt die richtige Antwort“, ist sich Fraktionsvorsitzender Martin Körner sicher und macht damit klar, wie die IBA erfolgreich sein kann: Wir müssen Stadt neu denken, um zukunftsweisend zu sein.

 

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