SPD Stuttgart: Mit Stefanie Brum, Ergun Can, Marion von Wartenberg und Rolf Gaßmann in den Landtag

Veröffentlicht am 06.05.2015 in Pressemitteilungen

Kultur, Integation, Bildung und Wohnen werden die Themen sein

Der SPD-Kreisvorsitzende Dejan Perc stellt am heutigen Mittwoch, 6. Mai 2015 den Personalvorschlag für die Landtagskandidaturen der Stuttgarter SPD vor. „Wir werden mit Stefanie Brum, Ergun Can, Marion von Wartenberg und Rolf Gaßmann in den Wahlkampf ziehen. Mit ihren persönlichen Profilen decken sie die für uns als Sozialdemokraten wichtigen Themenbereiche bezahlbarer Wohnraum, Bildungsgerechtigkeit, Arbeitnehmerrechte, Integration und Kultur ab.“ erklärt Perc. „Wir treten mit einem starken Personaltableau an!“ Die Nominierungskonferenz wird am 20. Juli 2015 stattfinden.

Marion von Wartenberg (57), Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (seit 01.03.2013) und langjährige Gewerkschafterin (bis 2013 Stv. Vorsitzende des DGBs Baden-Württemberg) wird das wichtige landespolitische Thema Bildungspolitik einbringen. Sie wird im Wahlkreis Stuttgart III (Nord) antreten.

Marion von Wartenberg: „Wir haben Baden-Württemberg in der Qualität der Kitabetreuung auf Platz 1 gebracht und bei dem für Kinder und Eltern notwendigen Ausbau von Krippenplätzen nehmen wir jetzt einen Platz im Mittelfeld ein - wir haben die rote Laterne im Ländervergleich abgegeben. Diese erfolgreiche Politik will ich fortsetzen! So wichtig der Anfang ist, mir kommt es auf einen guten Übergang von Schule und Beruf für junge Menschen an. Eine gute Schul-, Berufs- und Studienausbildung das ist mein Ziel.“


Im Wahlkreis Stuttgart IV (Ost) wird mit Rolf Gaßmann (64), langjähriger Vorsitzender des Mietervereins Stuttgart, ein weiterer profilierter Kandidat antreten, mit dem Ziel das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ verstärkt in der Landespolitik zu verankern. Rolf Gaßmann, der die Stuttgarter SPD bereits zwei Perioden lang (bis 2006) im Landtag vertreten hat, kann hier auf einen reichen Erfahrungsschatz und viele erfolgreiche parlamentarische Initiativen für seine Heimatstadt Stuttgart bauen.

Rolf Gaßmann, der seit zehn Jahren auch Landesvorsitzender des Deutschen Mieterbundes ist: „Ich will dazu beitragen, dass es mit dem geförderten Mietwohnungsbau in Baden-Württemberg weiter aufwärts geht und das Land seine Möglichkeiten zur Dämpfung des Mietpreisanstiegs in den Ballungs-zentren und Universitätsstädten voll ausschöpft!“


In der Stuttgarter Innenstadt (Wahlkreis I) tritt Stefanie Brum (44), selbständige Rechtsanwältin, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht an. Stefanie Brum ist im Bereich Kultur und Kreativwirtschaft stark verankert und will den Kulturschaffenden eine Stimme geben.

Stefanie Brum: „Angesichts der rasanten Digitalisierung unserer Arbeitswelt und sich stetig verändernder Arbeitsbedingungen, brauchen wir eine Antwort auf die Frage, wie die Herausforderungen unserer Zeit gemeistert werden können. In der Kultur- und Kreativwirtschaft werden zukünftige Entwicklungen schon heute sichtbar. Das können wir aufgreifen, um die Zukunftsfähigkeit unserer Geschäftsmodelle zu überprüfen und weiter zu entwickeln.“
 

Ergun Can (56), Ingenieur und Betriebsratsvorsitzender in einem mittelstän-dischen Unternehmen, wird im Wahlkreis Stuttgart II (Süd) antreten. Ergun Can ist kein politischer Neuling, sondern kann vor allem auf kommunalpolitische Erfahrung bauen. Mit den Themenbereichen Wirtschaft, Sport und Integration war er als Bezirksbeirat (1999 - 2004) und besonders als Stadtrat (2004 – 2014) befasst. Als langjähriger Vorsitzender des parteiübergreifenden bundesweiten Netzwerks türkeistämmiger Mandatsträgerinnen war er in Stuttgart wie auch deutschlandweit und im Ausland aktiv.

Ergun Can: „Als Kind in Schramberg habe ich wirkliche Willkommenskultur erlebt und diese in den vergangenen 51 Jahren selbst gelebt. Ihr fühle ich mich verpflichtet. Ich will und werde meinen Beitrag zur Integration von Menschen, die zu uns kommen, leisten, praktische und konkrete Schritte zur Integration. Das ist jedoch nur eine Seite meines politischen Engagements. Genauso wichtig ist mir das Thema Arbeit und Soziales - als Arbeitnehmer und Betriebsratsvorsitzender. Sowohl im kommenden Wahlkampf wie auch als Abgeordneter. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung aller Lebensbereiche warten auch in der Arbeitswelt gewaltige Herausforderungen auf Staat und Gesellschaft – und auf die Politik.“

 

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