Beer-Gebäude in Wagenburg-Talstraße: Stadt muss Vorkaufsrecht ziehen

Veröffentlicht am 02.05.2013 in Pressemitteilungen

Die SPD Stuttgart-Ost fordert den Gemeinderat auf, dass die Stadt selbst oder über ihre Tochtergesellschaft SWSG, die „Beergebäude“ kauft. Die SWSG hat bisher kein Angebot für die Beer-Gebäude abgegeben. "Es kann doch nicht sein, dass die Gemeinderats-Mehrheit den Nichtabriss des Gebäudes fordert, den Bau- und Heimstättenverein unter Druck setzt, aber dann niemand handelt. Wir haben in Stuttgart zu wenig preiswerten Wohnraum." so Daniel Campolieti, Vorsitzender der SPD Ost. Die SPD hatte deshalb auf ein Engagement des Studentenwerks erhofft, damit sich die Wohnungssituation auch im Osten entspannt. Studierende stehen auf dem freien Wohnungsmarkt in direkter "Konkurrenz" zu jungen Familien. Vom Studentenwerk kam allerdings das niedrigste Angebot, so dass dieses nun aus dem Rennen ist.

Die SPD erhofft sich nun ein Engagement der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk. Sollte das Beer-Gebäude zum Studentenwohnheim werden, sind deutlich geringere Sanierungs- und Modernisierungskosten notwendig. Studierende benötigen keine Aufzüge oder Balkone, sie benötigen günstigen Wohnraum. Zudem bezuschusst das Land Wohnheimplätze mit einer nicht unerheblichen Summe. "Verfolgt der neue Käufer eine andere Modernisierungsstrategie, dann steigen selbstverständlich die Preise. Einen Aufzug, die Vergrößerung der Wohnung oder die Einrichtung eines Balkons gibt es nicht für wenig Geld. Dies lässt erahnen, dass der Quadratmeterpreis nach der Sanierung ansteigt. Genau das sollten die Fraktionen im Gemeinderat verhindern" fordert Daniel Campolieti und führt fort. "Wer A sagt, muss auch B sagen".

 

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Martin Körner

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