1. Mai mit Nicolas Schäfstoß

Veröffentlicht am 02.05.2013 in Pressemitteilungen

Nicolas Schäfstoß im Waldheim Raichberg

SPD-Bundestagskandidat Nicolas Schäfstoß besuchte am 1. Mai als Hauptredner die Waldheime Raichberg (Ost, 13 Uhr) und Zuffenhausen (15 Uhr). Bei angenehmen 16 Grad konnte Nicolas Schäfstoß mit einer sehr inhaltlichen Rede die anwesenden Gäste sein „Modell des solidarischen Zusammenhalts“ vorstellen. Dabei streifte er vor den gut 65 Gästen im Waldheim Raichberg und über 100 Zuhörern in Zuffenhausen wesentliche Themen, die die Gesellschaft betreffen. Klare Kante zeigte er unteranderem gegenüber dem Rassismus: „Nazis, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen bei uns keinen Platz haben – nicht im Betrieb, nicht in der Familie, in unserem Freundes- und Bekanntenkreis, nirgendwo in der Gesellschaft. Und gerade deshalb ist es ein unerhörter Skandal, dass selbst nach Aufdeckung der NSU-Mordserie eine Partei wie die NPD ungestört mit Hilfe unserer Steuergelder weiter hetzen darf. Sie muss endlich verboten werden.“

Insbesondere die Arbeitsmarkt war der Schwerpunkt seiner Rede: CDU/CSU und FDP verstehen den Wert der Arbeit nicht. Für sie sei Arbeit vor allem ein Kostenfaktor, nur eine Ziffer, die man möglichst klein halten muss. Aber das ist sei völlig falsches Verständnis der sozialen Marktwirtschaft, die mit dem Versprechen angetreten ist, alle am Wohlstand teilhaben zu lassen. Und es ist auch ein mangelndes Verständnis von der Würde des Menschen. Schäfstoß skizziert seinen Wert der Arbeit mit klaren Worten: „Unsere Gesellschaft und auch das Selbstverständnis der Sozialdemokratie sind auf Arbeit gegründet. Arbeit ist für die meisten mehr als nur ein Job, sondern ein Beruf. Ein Beruf, der eine lange Ausbildung erfordert. Und mit einem Beruf verdient man nicht nur Geld, er stiftet Identität. Für die allermeisten Menschen bedeutet Arbeit eben nicht nur Broterwerb. Arbeit bedeutet auch, am Leben teilzunehmen, mitten in der Gesellschaft. Arbeit ist Selbstbestimmung und Anerkennung.“

Deshalb tritt die SPD für eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt an: Die SPD sagt nicht: „Sozial ist, was Arbeit schafft“, sondern: Sozial ist, was Arbeit schafft, von der man anständig leben kann und die nicht geradewegs in die Altersarmut führt! Dies umfasst einen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde. Zur neuen, gerechten Ordnung auf dem Arbeitsmarkt gehört auch die Einschränkung von befristeten Arbeitsverträgen. „Zudem gehört sachgrundlose Befristung nicht reguliert, sie gehört sofort abgeschafft!“ fordert Nicolas Schäfstoß. Zur Leiharbeit und Werkverträgen formuliert der Bundestagskandidat klare Vorstellungen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ohne Ausnahme, mehr Mitbestimmungsrechte für die Betriebsräte in den Einsatzbetrieben, Verbot befristeter Verträge beim Leiharbeitsunternehmen und eine strikte Begrenzung der Entleihdauer.

 

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Martin Körner

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