Am Mittwoch, dem 28. März 2007 waren stellvertretend für die Juso AG Stuttgart Ost Sprecherin Rebekka Henschel und Vorstandsmitglied Ulrich Zeller im Bezirksbeirat um die Bestandsanalyse der Spielflächen der Jusos den Bezirksbeiräten vorzustellen.
Die Bezirksbeiräte waren sehr begeistert von dem jugendlichen und ehrenamtlichen Engagement der Jusos und versprachen die Jusos im Kampf um bessere Spielplätze zu unterstützen. "Wer sich kinderfreundliche Stadt nennen will muss eben auch Geld in die Hand nehmen und in die Spielplätze investieren. Schließlich geht es um die Stuttgarter Kinder und damit um die Zukunft der Stadt!" unterstrich Ulrich Zeller.
Die Jusos warben in ihrer Präsentation um mehr Mittel für die Ausstattung der Spielflächen genauso wie eine Erhöhung der Personalkapazitäten in den zuständigen Ämtern für die Gestaltung der Spielflächen, wie auch für die Reinigung. "Wenn eine wöchentliche Reinigung bei stark frequentierten und problematischen Spielplätzen nicht ausreicht, muss man doch überlegen ob an ausgewählten Spielplätzen nicht doch zweimal geputzt werden muss", forderte Rebekka Henschel.
Ein weiteres Augenmerk legten die beiden Jusos auf die fehlenden Flächen. Die drei Problemstadtteile Ostenplatz, Unteres Gablenberg und Stöckach weisen Spielflächenversorgungsgrade von nur 10%, 18% bzw. 11% auf. Diesen Mangel darf man nicht nur verwalten sondern man muss schauen wo im den Gebieten noch freie Flächen existieren oder entstehen. Der Stuttgarter Osten belegt beim Spielflächenversorgungsgrad den drittschlechtesten Platz! Gerade im Osten brauchen die jungen Bürger Platz auf dem sie sich austoben können, da die Flächenversiegelung in den Innenstadtbezirken eben sehr hoch ist. Deshalb müssen neue Flächen für Spielflächen erschlossen werden und dürfen bei der Stadtplanung nicht vergessen werden.
Aber neben den Spielplätzen für die Kinder herrscht auch bei Flächen für Jugendlichen Mangel. Der Stuttgarter Osten kann keine einzige Trendspielfläche vorweisen und auch die 2 Bolzplätze sind nicht in bestem Zustand. So ist es wichtig, den Jugendlichen Freiraum zu bieten, damit sie sich austoben können und ihrer Energie freien Lauf zu lassen. Bolzplätze und andere Spielflächen für Jugendliche sind nicht nur für die Jugendlichen gut sondern auch für die ganze Stadt wichtig. "Besser als jedes politische Integrationsprojekt funktioniert immer noch das gemeinsame Kicken auf dem Bolzplatz!" betonte auch Rebekka Henschel.
So können die Jusos nur hoffen, dass der Bezirksbeirat und die Verantwortlichen im Gemeinderat die Gelegenheit in den anstehenden Haushaltsberatungen ergreifen und die Mittel bzw. Flächen bereitstellen, damit Stuttgart nicht nur auf dem Papier des OB Schuster eine kinderfreundliche Stadt wird!
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