Hofelich: „Forschungsprämie ist Chance für die Region Stuttgart"

Veröffentlicht am 05.02.2007 in Pressemitteilungen

SPD fordert Region zu aktiver Nutzung auf - zugunsten der mittelständischen Wirtschaft

Die SPD in der Region Stuttgart begrüßt die neue Forschungsprämie als wichtiges Instrument für mittelständische Innovationen und fordert deren aktive Nutzung in der Region. Der Vorsitzende der SPD in der Region, Landtagsabgeordneter und Regional-Vizepräsident Peter Hofelich, erklärt dazu: „Gerade bei uns in der Region Stuttgart kann die Prämie zu mehr unternehmensnaher Forschung im Bereich des Mittelstandes führen. Mehr verwertbare Patente und Produktinnovationen stärken den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze. Sie ist deshalb eine Riesen-Chance, die wir ergreifen müssen."

Forschung und Entwicklung finde überwiegend bei Großunternehmen statt und sei kaum noch in der mittelständischen Wirtschaft anzutreffen. Das gelte insbesondere für Patente. „Dies ist auf Dauer ein verhängnisvoller Trend für die führende regionale Wirtschaft, die auch weiterhin ein starkes und innovatives mittelständisches Rückgrat braucht", mahnt der sozialdemokratische Wirtschaftsexperte. Deshalb müsse die Region das Programm des Bundes aktiv nutzen.

Konkrete Vorschläge der SPD für die Region

Die SPD schlägt konkret vor, gemeinsam mit der IHK in der Region eine Aufklärungskampagne zu starten, in der über die Forschungsprämie informiert wird. Außerdem sollen ausgewählte industriepolitische Schwerpunkte, wie die Informations- und Kommunikationstechnologie, Mechatronik, Life Science oder Eco-Technologie, gezielt angesprochen werden. Desweiteren solle die Region Matching-Foren veranstalten, bei denen interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen gebracht werden.

Als mögliche Gewinner der Forschungsprämie sieht die SPD auch die Hochschulen und andere öffentliche Forschungsinstitute. Bei Unternehmen zwischen 500 und 1.000 Mitarbeitern werden bis zu 40 Prozent der Forschungsaufträge in das Ausland vergeben. Hier könne nun gegengesteuert werden, wenn man sich stärker als bisher an den Bedürfnissen der mittelständischen Unternehmen orientiere und entsprechende Angebote mache.

100 Mio. Euro bis 2009

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat Mitte letzter Woche (31.01.2007) die Mittel für die Forschungsprämie freigegeben. Insgesamt stehen für das Instrument der Forschungsprämie bis 2009 Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Sie soll eine Brücke zwischen Forschung und Märkten schlagen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen motivieren, intensiver mit Unternehmen zusammen zu arbeiten.

Die Forschungsprämie verfolgt das Ziel, die öffentliche Forschung besser in die Lage zu versetzen, wirtschaftsrelevante Themen in der Forschung zu identifizieren und aufzugreifen sowie verstärkt Beiträge zu leisten, dass Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zügig und effizient in Innovationen zum Nutzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt werden. Die Forschungsprämie soll 25 Prozent des jeweiligen Auftragsvolumens betragen und öffentlichen und staatlich anerkannten Hochschulen und gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Forschungseinrichtungen für die Zusammenarbeit mit Unternehmen mit bis zu maximal 1.000 Beschäftigten gewährt werden. Das Geld fließt somit direkt an die Universitäten und Hochschulen, soll aber zugleich einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Forschung und Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen leisten.

 

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