Neues Wohnen und gute Anbindung bei der Gäubahn

Veröffentlicht am 21.06.2022 in Standpunkte

Umsetzung des neuen Stadtentwicklungsprojekt Rosenstein bei gleichzeitig zeitlich begrenztem oberirdischen Betrieb der Gäubahn zum Hauptbahnhof Stuttgart. Geht das? Dies möchten wir aktuell von der Stadtverwaltung wissen und haben dazu einen Prüfantrag gestellt.

Grundlage für eine derartige Prüfung muss der vorgelegte Entwurf zum Rahmenplan Rosenstein sein, der im Bahnhofsbereich eine sehr breite Allee vorsieht. Für eine Übergangszeit könnte sie als Endhaltstelle der Gäubahn dienen. Gemäß aktueller Pläne sollen Züge aus Zürich/ Singen nach einer Bauzeit von etwa zehn Jahren über einen Langtunnel ab Böblingen über den Flughafen zum neuen Hauptbahnhof geführt werden. Somit ist mittelfristig eine gute Einbindung der Gäubahn in den Regional- und Fernverkehr gewährleistet.
Nach bisherigem Planungsstand sollte als Interimslösung für die Gäubahn ein neuer Halt am Nordbahnhof geschaffen werden. Nach neuen Einschätzungen des Verbands der Region Stuttgart kann nun jedoch nicht mehr mit einer rechtzeitigen Fertigstellung des "Nordhalts" gerechnet werden. Als Alternative bleiben für Reisende der Gäubahn Umsteigemöglichkeiten in Böblingen oder Vaihingen, um nach einer Stilllegung der Panoramastrecke den neuen Hauptbahnhof Stuttgart zu erreichen. Für Reisende im Fernverkehr ist das sicherlich eine mögliche, aber keine gute Lösung. Eine bessere Lösung bietet eine zeitlich begrenzte direkte, oberirdische Anbindung an den Hauptbahnhof. Die Prüfung der Chancen und Risiken einer solchen Lösung möchten wir daher mit diesem Antrag einleiten. Wir hoffen, dass andere Fraktionen sich uns anschließen. Guter Schienenverkehr und neue Wohnungen in schönen Stadtquartieren: Wir wollen beides, auch bei der Gäubahn.

 

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