Zukunftskonzept der Bäderlandschaft

Veröffentlicht am 18.12.2018 in Standpunkte

Unsere Bäder sind für die SPD-Fraktion wichtige Bestandteile des Stuttgarter Freizeit- und Gesundheitsangebots. Gleichzeitig erfüllen sie als Angebot für alle eine wichtige soziale und gesellschaftliche Aufgabe. „Alle Kinder müssen schwimmen lernen“, fordert deshalb der Fraktionsvorsitzende Martin Körner. 

Daher unterstützen wir das neue soziale Preiskonzept des Bäderbürgermeisters Dirk Thürnau (SPD), das freien Eintritt bis einschließlich des 6. Lebensjahres (statt bisher 3 Jahre), Ermäßigung für alle Studierende ohne Altersbegrenzung und Anerkennung der Bonuscardermäßigung für alle Bäder vorsieht. Dass gleichzeitig der Zuschlag an Warmbadetagen entfällt sowie Schwimmbad- und Saunaeintrittspreise wieder getrennt werden, ist sehr begrüßenswert.

Bundes- und landesweit sind in den letzten Jahren schon viele Bäder aus finanziellen Gründen geschlossen worden. Wir in Stuttgart dagegen investieren aktuell fast 100 Millionen Euro in das neue Neckarsportbad, das sanierte Bad Berg sowie in die Sanierungen in Feuerbach und Vaihingen. Und damit sind wir noch nicht am Ende. Der Sanierungsstau der letzten Jahre zwingt uns, in den nächsten zehn Jahren jährlich mindestens 10 Millionen Euro in die Bäder zu investieren, um etwa die stärkere Gästezielgruppen-Profilierung der drei Mineralbäder zu intensivieren. Gleichzeitig müssen die Familien- und Kinderangebote im Leuze und in den Sommerbädern ausgebaut werden.

Wenn dazu auch die personellen Engpässe beseitigt würden, wären die Bäder auch bei den Öffnungszeiten flexibler. Für Weilimdorf und die nördlichen Stadtteile würde ein Lehrschwimmbecken den Schwimmunterricht in den Schulen drastisch verbessern. Wir wollen den Schulen und Vereinen mehr Schwimmzeiten zur Verfügung stellen, denn – siehe oben – „Alle Kinder müssen schwimmen lernen“.

 

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