Kein kategorisches Nein für ein „Frieden in Stuttgart“

Veröffentlicht am 01.08.2011 in Pressemitteilungen

Dejan Perc: „Unser aller Ziel muss es sein, die Stadtgesellschaft zu versöhnen und wieder zu vereinen“

Stuttgart ist unsere Stadt. Stuttgart ist zweifelsohne gespalten. Die Hardliner beider Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. „Diesen Weg wollen die Menschen und auch ich nicht mehr mitgehen. Unser aller Ziel muss es sein, die Stadtgesellschaft zu versöhnen und wieder zu vereinen“, so Dejan Perc, Vorsitzender der SPD Stuttgart. Geißlers Vorschlag könnte eine Chance sein, den Bahnknoten Stuttgart zu optimieren und gleichzeitig die Stadtgesellschaft zu versöhnen. „Deshalb ist ein kategorisches Nein jetzt fehl am Platze “, stellt Dejan Perc klar. Geißlers Vorschlag bietet auf den ersten Blick den Vorteil, die bahnbetrieblichen Abläufe zu verbessern. Nachtteilig ist, dass die städtebaulichen Möglichkeiten in der Innenstadt, die S21 bietet, mit dem Geißler-Entwurf kaum mehr gegeben sind. Um dies aber fachkundig beurteilen zu können, muss Geißlers Vorschlag, der zusammen mit dem unabhängigen Eisenbahn-Gutachterbüro SMA erstellt wurde, ernsthaft geprüft werden. Im Zuge der Prüfung dieses Konzeptes muss die Chance genutzt werden, auch noch einmal über die deutliche Verbesserung des Nah- und Regionalverkehrs nachzudenken. Mit der neuen Landesregierung bestehen berechtigte Hoffnungen, dass diesem wichtigen Aspekt der Neugestaltung des Bahnknotens größere Aufmerksamkeit zuteil wird. Ein glaubhaftes Prüfen kann nur mit einem Bau- und Vergabestopp verbunden sein. Deshalb muss die Deutsche Bahn eine weitere Auftragsvergabe, wie aus der Presse zu vernehmen ist, sofort einstellen.

 

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