Pressemitteilungen
18.12.2006 in Pressemitteilungen von SPD Stuttgart-Degerloch
Bei der Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Degerloch am Sonntag, 17. Dezember 2006 im Naturfreundehaus Roßhau wurden Rudolf Hofmann und Helmut Doka für viele Jahre Mitgliedschaft und ehrenamtliches Engagement durch den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Ergun Can und den Kreisvorsitzenden der SPD Stuttgart Andreas Reißig geehrt.
29.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD Stuttgart-Degerloch
Bei einer Versammlung der SPD Degerloch am Dienstag, 28.11.2006 im Naturfreundehaus Roßhau diskutierten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins das Thema „Die Zukunft des (Sozial-) Staats – Wie kann die Handlungsfähigkeit des Staats auch künftig sichergestellt werden?“
25.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Peter Hofelich: „Wir müssen allen Jugendlichen eine Chance geben"
Die SPD in der Region Stuttgart hat sich die Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation auf die Fahnen geschrieben. „Wir müssen allen Jugendlichen eine Chance geben", sagt Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Regional-SPD. Dafür seien zusätzliche Anstrengungen notwendig.
Die Sozialdemokraten hatten sich kürzlich auf ihrem Regionalparteitag in Sindelfingen intensiv mit dem Thema befasst. Thomas Giessler, Abteilungsleiter für den Bereich Berufliche Bildung beim DGB-Landesbezirk Baden-Württemberg, wies auf eine „Bugwelle von Altbewerbern" auf dem Ausbildungsmarkt hin, die man noch Jahre vor sich her schiebe, wenn nichts geschehe. Er sieht neben den Unternehmen auch die Politik in der Verantwortung.
16.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Peter Hofelich: „Ein attraktives öffentliches Verkehrsnetz ist das Rückgrat einer starken Region“
Die SPD in der Region Stuttgart trat am Mittwoch (15.11.2006) zu ihrem Regionalparteitag in Sindelfingen zusammen. Ein Schwerpunkt der Beratungen war ein Antrag zur Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Region Stuttgart.
Heftige Reaktionen löst nach wie vor das Für und Wider um die Chancen von Stuttgart 21 aus. Änderungsanträge der Jusos, wonach die Alternative zwischen Kopfbahnhof und Durchfahrbahnhof nochmals geprüft werden sollte, verfehlten die Zustimmung der Delegierten aber knapp. Unstrittig ist dagegen die schnelle Realisierung der Schnellbahnstrecke nach München. Neu ins Spiel gebracht wurde die verbesserte Anbindung Richtung Zürich und Nürnberg, um die Zentralregion des Landes auch zum wirklichen Verkehrsknoten zu machen.
15.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD Stuttgart-Degerloch
Nach Beschluss der SSB wird mit der Einführung des kommenden Fahrplans die Linie 70 zwischen Albplatz und Ruhbank – das entspricht der kompletten Jahnstraße – in den Zeiten ausgesetzt, in denen die U-Bahnlinie 8 fährt.
09.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer und seine Landtagskollegin Katrin Altpeter haben Fachaufsichtsbeschwerde gegen Regierungspräsident Udo Andriof eingelegt. Grund dafür ist das Verhalten des Regierungspräsidiums bei der Planung und Durchsetzung des Nord-Ost-Ringes und der Andriof-Brücke. Katrin Altpeter: "Ziel dieser Beschwerde ist es, die Vorwürfe gegen Herrn Andriof noch einmal auf den Punkt zu bringen und klar zu machen, dass wir nicht gewillt sind, seinem Treiben tatenlos zuzusehen.".
Die Fachaufsichtsbeschwerde, die jeder Bürger einreichen kann, der bei einer Behörde fachliches Fehlverhalten vermutet, stützt sich auf drei Punkte: die fehlende Rechtsgrundlage für die Planung der Andriof-Brücke, die Unterlaufung des Planungsverbotes für den Nord-Ost-Ring und die Verletzung der Neutralitätspflicht. In ihren Ausführungen weisen die Abgeordneten darauf hin, dass im Generalverkehrsplan des Landes die Andriof-Brücke gar nicht vorgesehen ist. „Daraus folgt", so Scheer, "dass der Regierungspräsident gar nicht hätte planen dürfen, weil er keine Rechtsgrundlage dafür hat.". Dazu komme noch, dass mit diesem Vorhaben auch das Planungsverbot für den Nord-Ost-Ring unterlaufen werde. Das existiere deshalb, weil der Bund die Straße im Bundesverkehrswegeplan in den weiteren Bedarf eingestuft habe. Trotzdem plane Udo Andriof genau auf dieser Trasse eine Brücke, die somit nichts anderes als der „erste Bauabschnitt des Nord-Ost-Ringes" sei, so Scheer.
Als Drittes greifen die beiden Parlamentarier noch die Tatsache auf, dass das Regierungspräsidium für die Planung der Andriof-Brücke 25.000 Euro als „Beitrag" von der Industrie- und Handelskammer angenommen habe. Die verbinde damit, das wird in der Beschwerde anhand zahlreicher Zitate nachgewiesen, einen beschleunigten Einstieg in den Nord-Ost-Ring. So berichte die IHK in einer aktuellen Broschüre von einer „Beteiligung mit 25.000 Euro an den Planungskosten für eine Neckarbrücke bei Remseck als Teilstück eines von der IHK geforderten Nord-Ost-Rings um Stuttgart.". Für Katrin Altpeter führt das zu der klaren Schlussfolgerung, dass „Udo Andriof mit der Annahme dieses Geldes die Neutralitätspflicht verletzt hat, die in der Landesverfassung für alle Angehörigen des öffentlichen Dienstes festgeschrieben ist. Wir halten das für einen sehr schwerwiegenden Vorgang, der möglicherweise über die Beschwerde hinaus noch weiter juristisch überprüft werden muss.".
Überhaupt ist der übermäßige Einfluss und Druck von Seiten der Wirtschaft den beiden Abgeordneten ein Dorn im Auge. In einer einleitenden Darstellung zur Vorgeschichte des Nord-Ost-Ringes weisen sie darauf hin, dass vor allem regionale Wirtschaftslobbyisten dieses Projekt und seine Vorstufen vorangetrieben haben. Der Grund dafür sei die Tatsache, dass immer mehr Güterverkehr auf die Straßen verlagert werde um Lagerkosten zu sparen. Für Hermann Scheer ist das einer der gravierendsten Punkte, eine, wie er es bezeichnet, „moralische Schieflage", da nämlich die „Unternehmen sparen und die Gewinne erhöhen, während die Allgemeinheit dafür zahlt indem sie mit Lärm und Abgasen belastet wird.".
Katrin Altpeter pflichtet dem bei: „Hauptsächlich die Wirtschaft will den Ring, die übergroße Mehrheit der Menschen in der Raumschaft braucht und will ihn und seinen ersten Bauabschnitt nicht.". Hinzu komme, dass diese Planungen irrational seien, da sie mit Rezepten auf die Verkehrsprobleme reagierten, die sich schon viel zu oft als untauglich erwiesen hätten. „Für mich", so Altpeter, „ist die Andriof-Brücke ein Sakralbau des Straßenbauwahns. Eine betonstrotzende Huldigung an das längst untergegangene Zeitalter unbegrenzter automobiler Fortbewegung.". Durch solche Projekte, so die Abgeordnete, würden finanzielle Mittel gebunden, die besser in alternative Verkehrskonzepte investiert werden sollten. Hermann Scheer sieht das genauso: „Wer diese Brücke bauen will, der baut für die Vergangenheit und gegen die Zukunft.".
09.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD in der Region Stuttgart
SPD-Fraktion fordert in einem Antrag für den Verkehrsausschuss des Regionalparlaments einen Bericht über das aktuelle Verkehrskonzept für den Bereich Neue Messe / Flughafen - Verkehrsexperte Leipnitz: „Die Uhr tickt!"
„Wenn im kommenden Jahr die neue Landesmesse in Betrieb geht, wird Stuttgart 21 im besten Fall gerade einmal beschlossen sein - von einer Verlängerung der Stadtbahn über den Fasanenhof hinaus zur Neuen Messe ganz zu schweigen. Aber beide Maßnahmen sind feste Bestandteile der verkehrlichen Erschließung dieses Bereichs und ohne einen leistungsfähigen ÖPNV geht es nicht", so Thomas Leipnitz, der verkehrspolitische Sprecher der SPD im Regionalparlament.
„Wenn wir jetzt nicht handeln, um größere Verkehrsprobleme ab dem kommenden Jahr auf den Fildern zu verhindern, droht ein Verkehrskollaps am Flughafen und der Neuen Messe an stark frequentierten Messetagen. Deshalb muss jetzt dringend über die notwendigen Maßnahmen nachgedacht und ihre Umsetzung rasch eingeleitet werden. Die Uhr tickt", so der SPD-Verkehrsexperte Leipnitz abschließend.
05.11.2006 in Pressemitteilungen von SPD Stuttgart-Ost